Insel Kos Touristeninformation

Insel Kos Island Touristen Information

 

Insel Kos Tiere und Tierschutz:
Der Umgang mit Tieren ist in den mediterranen Ländern ziemlich gleich. So gibt es auch auf Kos viele streunende Hunde und Katzen. Kühe, Ziegen, Schafe und andere Tiere werden meist auf einem Feld am Fuss angepflockt, aber auch die Felderwirtschaft der Bauern ist seit wohl hundert Jahren unverändert.

Leider notwendiger, jedoch durchaus amüsanter Exkurs: Kos-Logik :
Kosianer -vielleicht alle Griechen- sind Weltmeister beim Kopieren.
Ein Kosianer baut am Standort X eine Tankstelle. Das ruft natürlich geistige Fragezeichen mehrerer anderer Kosianer auf den Plan, und -schwupp-di-wupp- im nächsten Jahr ist eine weitere Tankstelle genau gegenüber und 50 m parallel zum Standort X. Warum? Die Kopierer meinen "der muss ja einen Grund gehabt haben, genau dort eine Tankstelle zu bauen, der bekommt sicher ein gutes Geschäft". Daran will der Kopierer teilhaben, also baut er genau daneben. Noch schöner folgendes (erlebtes) Beispiel: Ein Restaurantbesitzer in Kefalos kauft das Nachbargrundstück. Auf meine Frage, was er damit will, antwortet er sinngemäss: Da baue ich ein neues Restaurant für meinen Sohn, dann haben wir zusammen das Doppelte an Umsatz. Noch Fragen? So gibt es heute -bezogen zur Population- kaum einen Platz weltweit, wo es mehr Tankstellen, Autohändler, oder Bäderausstatter gibt.

Nun gibt es da leider auch einen Bezug zur Tierquälerei. Bis 2012 gab es auf Kos zwei Reitställe, einen "einheimischen" Stall bei Marmari mit den üblichen Prädikaten eines mediterranen Reitstalls und einen deutschen Reitstall in den Bergen bei Amaniou. Nun kann man nur mit Kos-Logik kapieren, dass sich in Marmari gleich drei weitere Reitställe angesiedelt haben, dazu noch so was in Kos Stadt und bei Kardamena. Auf einer Insel, die knapp 60 km lang ist! Natürlich haben die Griechen keine Ahnung von Pferden, Pferdehaltung oder Reitstil. Dafür kopierten alle eine unmögliche und nicht artgerechte Tierhaltung; Pferde werden in einer Art Ständer angebunden, zum Teil bereits gesattelt und warten auf "Geschäft". Das "Geschäft", klein und gross, liegt dann auch 6 Monate in den Ständern, weil abmisten niemand kennt. Hier erkennt man, dass Tierschutz nur ein zahmer Papiertiger ist. In deutschen Breitengraden hätte man denen die Pferde schon längst weggenommen.

Ein platzhalterisches Beispiel für die Praktiken der griechischen Reitställe ist unter folgendem Link:
http://www.cos-island.info/eb3/eb3-saltlakeridingkos.htm

Sie können sich nur bei der Reiseleitung beschweren, dass gefährliche Treffen auf Reitern am Strand stattfinden oder in (meist mittelmässigen) Hotels schamlos an der Rezeption für solche Reitställe geworben wird. Leider sagt Ihnen niemand dazu, dass Strandreiten illegal ist und somit auch kein Versicherungsschutz besteht.

Was Sie tun können? Adoptieren Sie eine Katze oder einen Hund.


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